Golden Leaves

Felicitas Knaupp

Meine Liebe zum literarischen Schreiben

Bildungswissenschaften, Politik und Interkulturelle Kommunikation habe ich studiert. Doch obwohl ich im wissenschaftlichen Schreiben sehr gute Erfolge erzielte, habe ich mich immer nach Möglichkeiten gesehnt, literarisch zu schreiben.

Das akademische Schreiben fühlte sich für mich an wie ein welkes Blatt, das poetische Schreiben wie der Saft der durch die Adern des Ahorns fließt.

Rückmeldungen meiner Professoren und Kommilitonen waren dann auch gerne Sätze wie "sehr gut, aber sehr unkonventionell" oder "etwas blumig ausgedrückt". ;-)

Zitat

"Lass mich mit dem Wind tanzen,

mit dem Wasser singen,

mit Feuer schreiben,

mit der Erde schweigen."

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Jedes Kind ist ein Künstler.

Das Problem ist, Künstler zu bleiben,

wenn man Erwachsen wird.

- Pablo Picasso

Ich singe und schreibe seit ich denken kann.

Ja, ich weiß. Die meisten Autoren und Musiker sagen das von sich, aber ist das nicht einfach ein Hinweis darauf, dass die Freude am Musizieren und Schreiben eben ganz tief in uns steckt, mit uns verwoben ist, ein Teil von uns ist, der gelebt werden will?

Kennen Sie das Lied von ABBA Thank you for the Music? Darin heißt es "Mother says, I was a dancer before I could walk. She says I began to sing long before I could talk." Zumindest das letzte trifft auf mich zu. Tanzen lernte ich erst später lieben - freestyle. 

In meiner Kindheit und Jugendzeit schrieb ich immer wieder Gedichte, Lieder, Geschichten - einfach, was mir in den Sinn kam. Zu meinen liebsten Jugendbüchern gehören Krabat von Otfried Preußler, Momo von Michael Ende und Der Wilde Wald von Tonke Dragt.

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich nun auch gezielt mit dem Handwerk des Schreibens: Ich besuche Fortbildungen und Coachings, lese Ratgeber, folge Autorenblogs und bin Mitglied in der Autorencommunity Bookerflyclub. Die gegenseitige Unterstützung beflügelt die Motivation und die Kreativität.  

Ich habe viele Jahre Cello gespielt, und mein Herz geht immer noch auf, wenn ich diese warmen, melodischen Töne höre. Als Jugendliche habe ich nebenbei begonnen, mir Gitarre autodidaktisch beizubringen, um meine Lieder zu begleiten. Ich bin kein Profi, aber für Lagerfeuer und Familienkonzerte reicht es. Außerdem nahm ich Gesangsunterricht, spiele Hirtenflöten und ein bisschen Klavier. Wenn ich etwas brauche, um den Kopf frei zu bekommen, spiele ich auf einer kleinen "Hang" - und während ich den Tönen aus anderen Sphären lausche, kommen mir neue Ideen.